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Server und Storage

"Nobody wants backup, everybody wants restore"
Verfasser unbekannt

Oft wird aus Kostengründen in vielen Unternehmen auf eine vernünftige Backup/Restore Lösung verzichtet.

Dabei ist die Wahrscheinlichkeit eines Plattenausfalls relativ hoch

Festplattenausfallrate
Durchschnittliche Festplatten-Ausfallrate in % nach Alter (2007), Quelle: Google

Hinzu kommen noch  Dateien, die versehentlich gelöscht oder überschrieben wurden.

 

Folgekosten aus Verlusten

Ein Beispiel

Durch einen Festplattendefekt am Server wird eine benötigte Auftragsdatenbank mit dem Inhalt der Arbeit einer Woche (5 Arbeitstage) beschädigt.
Zur Neuerfassung der Daten werden erneut 5 Arbeitstage bennötigt. Daraus widerum folgt, dass 5 Mitarbeiter einen Tag lang nicht auf die Datenbank zugreifen können, was einen Produktivitätsverlust von 50% bedeutet: 2,5 Arbeitstage.

Bei einem Stundensatz von 80 €: 7,5 Arbeitstage x 8 Stunden x 80 € = 4800 € Kosten, die aus dem Verlust nur einer Datei entstanden.

Ausfallkosten senken

Hochverfügbarkeit steht  an erster Stelle. Nachfolgende Tabelle veranschaulicht, die Mehrkosten bei 1% weniger Verfügbarkeit. Ausfallkosten(in Euro, 500 Mitarbeiter, Kosten 42,50 je Stunde)

Verfügbarkeit (Prozent) Betriebszeiten 7 x 24 Stunden Betriebszeiten 7 x 12 Stunden Betriebszeiten 5 x 12 Stunden
99,99999 18,62 9,31 4,44
99,00000 1.861.500 930.750 443.700

Zur Gewährleistung der kleinstmöglichen Ausfallzeit ist die richtige Restore Strategie entscheident.

Ein gutes Backup/Restore Konzept muss nicht unbedingt hohe Kosten und oder Leistungseinbußen  mit sich bringen. Entscheidender ist die Anpassung des Konzeptes auf das Unternehmen selbst.

Durch ein Failover-Cluster (Rechnerverbund von mind. 2 Rechneren) kann z.B. beim Ausfall eines Servers auf den anderen zurückgegriffen werden. Die Ausfallzeit und somit auch Kosten wären damit 0 €!